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Die Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel ist einer von über 20 Partnern in dem MORO-Projekt
"Kooperation und Vernetzung im Nordosten". In den nächsten zwei Jahren beabsichtigen die Länder
Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit fünf Industrie- und Handelskammern,
zwei Seehäfen, vier Planungsregionen sowie drei Kommunen ihre wirtschaftlichen Verflechtungen
auszubauen und zu vertiefen.
Anlass für diese Zusammenarbeit waren die neuen Leitbilder der Raumordnung bzw. die Auslobung
des Modellvorhabens "Überregionale Partnerschaften - Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation,
Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung" seitens des Bundesministeriums für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung. Aus über 60 Bewerbungen hat der Bund im November 2007 insgesamt sieben Regionen
für dieses Modellvorhaben ausgewählt und gefördert.
Das Projekt "Kooperation und Vernetzung im Nordosten" gliedert sich in mehrere Arbeitsebenen:
- Modul 1 "Die wirtschaftlichen Verflechtungen ausbauen" (Länder / IHK)
- Modul 2 "Die Regionen vernetzen" (Regionen)
- Modul 3 "Die Häfen und das Hinterland zusammenbringen" (Kommunen)
- Modul 4 "Die Zusammenarbeit verbreitern" (Länder)
Schwerpunkte der regionalen Zusammenarbeit (Modul 2) werden die Projekte "Branchennetzwerke"
und "Fachkräftesicherung" bilden. Ende 2008 bzw. Anfang 2009 haben hierzu regionsübergreifende
Workshops stattgefunden. Die Region Prignitz-Oberhavel möchte insbesondere das etablierte Netzwerk
der Regionalen Wachstumskerne in Richtung Mecklenburg-Vorpommern und Ostseehäfen profilieren,
erweitern und als Teil des Ostsee-Adria-Korridors entwickeln.
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